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Forex - eine Alternative zu Aktien

Die Forex (foreign exchange market) ist der größte Finanzmarkt der Welt. Jeden Tag werden hier Devisenpaare im Gegenwert von ungefähr 4 Billionen US Dollar umgesetzt (Tendenz steigend). Anders als beispielsweise die Frankfurter Wertpapierbörse, beschränkt sich die Forex nicht auf einen Ort. Vielmehr handelt es sich um einen globalen, dezentralen Markt. An der Forex besteht für jeden Marktteilnehmer die Möglichkeit, Währungen zu tauschen und so an der Wertentwicklung einer Währung zu partizipieren.

Dies gilt sowohl für steigende als auch für fallende Notierungen. Dazu kann der Anleger entweder Long oder Short positioniert sein.

In diesem Zusammenhang wichtig ist eine besondere Eigenart des Devisenhandels: Es wird im Prinzip immer eine Währung gegen eine andere eingetauscht. Wer sich also in EUR/USD long positioniert, der tauscht im Prinzip US Dollar gegen den Euro ein und wettet darauf, dass der Dollar gegenüber dem Euro an Wert verliert.

Die Abwicklung beim Forex Handel erfolgt bei privaten Anlegern immer über einen Forexbroker. In Deutschland bieten einige dutzend Forexbroker ihren Kunden die Möglichkeit, Devisen zu handeln. Für den Handel fallen in der Regel keine Fixkosten an. Die Broker berechnen meistens nur wenige Pips Umsatzprovision (ein Pip stellt die kleinste Preisstufe eines Währungspaares dar). Einen Forex Account kann grundsätzlich jeder volljährige, mündige Bürger eröffnen, der die vom Broker verlangte Mindesteinlage erbringen kann. Diese beläuft sich meistens auf etwa 10.000 US Dollar. Viele Forex Broker bieten aber auch Mini Accounts an, bei denen die Anleger bereits ab einem Betrag von nur 2.500 US Dollar einsteigen können.

Charakteristisch für den Forex Handel ist die sogenannte Marginregelung. Denn anders als beim Handel mit Aktien, muss beim Forex Handel immer nur eine Sicherheitsleistung erbracht werden. Diese beträgt meistens nur 1 Prozent des Umsatzbetrages. Positioniert sich ein Anleger beispielsweise long in EUR/GBP mit einem Ordervolumen von 10.000 Euro, so müssen nur 100 Euro Sicherheitsleistung hinterlegt werden. Dieser Effekt wird auch als so genannte Hebelwirkung bezeichnet, die grundsätzlich enorme Renditechancen mit sich bringt, auf der anderen Seite aber auch zu exorbitanten Verlusten führen kann. Da der Devisenmarkt dezentral ist, können Devisen rund um die Uhr gehandelt werden. Es gibt an der Forex also faktisch keinen Börsenschluss.