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EU-Neuwagen - Sparen ohne Grenzen

eu-neuwagen rot

Schon in den Anfangszeiten der Europäischen Gemeinschaft hatte es sich schnell herumgesprochen, dass der Autokauf "außer Landes" erhebliche Vorteile bergen konnte. Damals war es vor allem Dänemark, das mit teils unglaublichen Preisabschlägen lockte. Die dänischen Steuergesetze belegten Importfahrzeuge mit horrenden Einfuhrsteuern, zusätzlich wurde in den oberen Klassen eine Luxussteuer erhoben. Um überhaupt Fahrzeuge absetzen zu können, war die Industrie gezwungen, die Verkaufspreise auf einem besonders niedrigen Niveau anzusiedeln. Natürlich waren die Auto-Hersteller nicht begeistert, wenn Grenzgänger die möglichen Vorteile nutzten. Händler jenseits der Grenzen wurde der Verkauf an Kunden aus Deutschland strikt untersagt. Die EU und ihre gemeinschaftliche Gesetzfindung haben solchen Restriktionen schon früh den Kampf angesagt. Hohe Strafen wurden gegen namhafte Hersteller verhängt. Heute hat sich die Situation längst entspannt.

Doch auch nach der weitgehenden Angleichung vieler Grundvoraussetzungen gibt es unterschiedliche Preise in den einzelnen Mitgliedsstaaten der EU. Besonders im Vorteil (zumindest momentan noch) sind die "Nicht-Euro-Länder", denn der erstarkte EURO bringt hier einen zusätzlichen Vorteil beim Wechselkurs. Die Vereinheitlichung der Vorschriften hat zudem dafür gesorgt, dass bei Fahrzeugen, die aus einem EU-Land importiert werden, keine Umrüstung auf deutsche Richtlinien mehr erfolgen muss. (Ausnahme: Rechtsgelenkte Fahrzeuge)

mit eu-neuwagen sparen

So bietet es sich an, bei einem geplanten Autokauf, auch einmal über die Grenze, womöglich in das jeweilige Herstellerland zu schauen. Fiat in Italien, Peugeot in Frankreich, Seat in Spanien usw. bieten alle zu Preisen an, die teilweise weit unter den hierzulande geltenden Listenpreisen liegen. Auch Fahrzeuge aus dem asiatischen Raum sind durchaus in anderen Ländern günstiger zu haben.

Der Import selbst ist heute kein Problem mehr, zumal sich viele Händler schon darauf spezialisiert haben, importierte Fahrzeuge direkt anzubieten, bzw. Interessenten beim Kauf im Ausland zu helfen.

Auch steuerlich hat sich vieles vereinfacht. So wird in der Regel die Mehrwertsteuer im Ausland gar nicht erst berechnet, oder bei der Einfuhr zurück erstattet. Hier werden dann die gesetzlichen 19% Mehrwertsteuer eingefordert. Der exportierende Händler liefert die erforderlichen Zulassungspapiere normalerweise gleich mit. Gutachten, die eventuell vom TÜV noch verlangt werden können, kann man problemlos beim Fahrzeug-Hersteller anfordern.

 


 

Tipps und FAQ

Woher kommt der Preisunterschied?
Einerseits durch die unterschiedlichen Werksabgabe Preise an die Autohändler der jeweiligen Länder, denn die geringere Kaufkraft kann nur mit niedrigeren Verkaufspreisen aufgefangen werden. Wenn VW einen Golf in Slowenien zum deutschen Listenpreis anbieten würde, würde kaum jemand diesen kaufen (können).

Zum anderen durch die unterschiedlichen Umsatzsteuersätze der einzelnen Länder. Beim Kauf eines EU Neuwagen im Ausland zahlt man nämlich nur den Nettopreis ohne die landestypische Mehrwertsteuer. Zurück in Deutschland müssen dann lediglich die 19% deutsche Umsatzsteuer beim zuständigen Finanzamt bezahlt werden.

 


 

Gibt es Qualitätsunterschiede?
Nein, die gibt es nicht.

Ein Import-Fahrzeug durchläuft das gleiche Produktionsband wie auch die Fahrzeuge für den heimischen Markt. Der Aufwand wäre ja auch viel zu groß, unterschiedliche Qualitäten zu produzieren. Des Weiteren haben die ausländischen Autokäufer genau dasselbe Qualitätsbewusstsein wie die deutschen Autokäufer. Der günstigere Preis kommt durch die unterschiedliche Kaufkraft im Ausland zu Stande. Einzig in der jeweiligen Ausstattung gibt es Unterschiede, die aber keine Auswirkung auf die Qualität des Fahrzeugs haben. So ist ein Fahrzeug aus südlichen Ländern meist mit einer Klimaanlage ausgestattet, ein Fahrzeug aus kälteren Gebieten ist meist mit einer Standheizung versehen.

 


 

Was sollte man beachten?
Bei einigen kleineren Modellen ist das ABS meist nur gegen Aufpreis erhältlich. Auch sind oftmals nicht so viele Airbags wie bei deutschen Modellen enthalten. Diese können im Regelfall aber als Extra mitbestellt werden. Grundsätzlich gilt, dass es immer Abweichungen zur deutschen Serienausstattung geben kann. Hier sollte im Vorwege die Ausstattungsliste mit der des Importmodells verglichen werden. Oftmals ist ein in Deutschland als Extra erhältliches Teil serienmäßiges verbaut, ein in Deutschland serienmäßig verbautes Teil nur als Extra zu erhalten. Da sollte man für sich selber abwägen, auf was man überhaupt Wert legt. Wer ein in Deutschland serienmäßig verbautes Teil gar nicht benötigt aber bemängelt das es im Importfahrzeug nicht vorhanden ist soll sich halt das teurere Auto beim deutschen Händler kaufen. Sicherheitsrelevante Ausstattung wie Airbags, Abstandswarner etc. die bei deutschen Fahrzeugen zur Serienausstattung gehören sollten aber als Extra mitbestellt werden. Auf Sicherheit legen deutsche Autokäufer viel Wert.

 


 

Garantie / Gewährleistung
Ein Serviceheft muss vorhanden sein. Dieses muss ordnungsgemäß ausgefüllt und abgestempelt sein. Die Garantie des Herstellers gilt normalerweise Europa weit, Gewährleistungsansprüche müssen aber beim jeweiligen Händler geltend gemacht werden. Hier hilft meist der ortsansässige Vertragshändler, solange man sein Fahrzeug dort auch zur Wartung bringt. Wer sein EU-Fahrzeug über einen deutschen Händler erwirbt sollte sich im Klaren sein, dass es sich hierbei in der Regel um eine Tageszulassung handelt, da der ausländische Vertragshändler seine Fahrzeuge nicht an Wiederverkäufer verkaufen darf. Aus diesem Grund MUSS im Serviceheft als Auslieferungsdatum das Datum eingetragen sein, an dem der ausländische Händler das Fahrzeug an den Wiederverkäufer übergeben hat. Das ist nicht schlimm, dass es einige Tage / Wochen Garantieverlust bedeutet, sichert aber eine korrekte Abwicklung im Garantiefall ab.

 


 

Wie hoch ist der Aufwand?
Was ist der einfachste Weg einen EU-Neuwagen zu erwerben?

Grundsätzlich läuft ein selbstorganisierter Kauf eines Importfahrzeuges folgendermaßen ab: Sie suchen einen Händler im Ausland bei dem Sie das Wunschfahrzeug vor Ort bestellen. Wenn das Fahrzeug auslieferungsfertig ist werden Sie benachrichtigt.

Jetzt haben Sie zwei Möglichkeiten:

 

Die Selbstabholung ist für viele Autokäufer ein Erlebnis, da sie diese mit einem Kurzurlaub verbinden.

Wem der Papierkrieg und die Anreise zu lästig sind, kann sich an einen Vermittler von Neuwagen wenden. Da dieser auf Provisionsbasis arbeitet, fällt die Ersparnis beim Kauf eines EU-Neuwagens etwas niedriger aus. Wird das Fahrzeug über einen deutschen Importeur erworben, hat man hierzulande volle Gewährleistung und Garantie.

Bitte beachten:
Niemals eine Anzahlung leisten, ausser Sie bestellen sich ein Fahrzeuges in einer Farbe oder Ausstattung, die sehr schlecht zu verkaufen ist.

 


 

Wiederverkauf
Es gibt immer wieder Autokäufer die gegen ein Importfahrzeug sind, da sie Angst haben es später schlechter verkaufen zu können. Aus jahrelanger Erfahrung im Autohandel kann ich sagen, dass dem in der Regel überhaupt nicht so ist. Natürlich kann man für das Fahrzeug nicht denselben Preis verlangen wie bei einem in Deutschland gekauften, ABER: Da man beim Neuwagenkauf schon einiges gespart hat kann man davon ja auch einen Teil beim Wiederverkauf einsetzen.

Beispielrechnung:

Fahrzeug in Deutschland gekauft

Neuwagenkaufpreis in Deutschland: € 30.000,-
Abzgl. Rabatt: € 3.000,-
Bezahlter Kaufpreis: € 27.000,-
Wert nach 3 Jahren: € 15.000,-
Ihr Wertverlust: € 12.000,-

Und jetzt das EU Fahrzeug

Neuwagenkaufpreis in Deutschland: € 30.000,-
Abzgl. Rabatt: € 6.000,-
Bezahlter Kaufpreis: € 24.000,-
Wert nach 3 Jahren: € 13.000,-
Ihr Wertverlust: € 11.000,-

Und jetzt überlegen Sie einmal, welches Gebrauchtfahrzeug man auf dem Markt schneller verkaufen kann. Wahrscheinlich das, bei dem der Käufer € 2.000,- gegenüber dem marktüblichen Preis spart, oder nicht? Evtl. bekommt man sogar noch etwas mehr für sein Gebrauchtfahrzeug, da man mit der Günstigste ist.

 


 

Ein Gastartikel zum Thema EU-Neuwagern

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