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Was man bei der Anwendung von Nasensprays beachten sollte

nasenspuelung

Nasen-und Schnupfensprays sorgen bei einer Erkältung und bei verstopfter Nase rasch für ein freies Atmen. Auf dem Markt sind unterschiedliche Sprays erhältlich. Aufgrund der verschiedenen Inhalts-und Wirkstoffe, ist jedoch beim Griff zum Nasenspray Vorsicht geboten.

Bei einer kurzen Anwendung kann Nasenspray im Grunde genommen unbedenklich genutzt werden. Bei einem längeren Gebrauch sollte unbedingt auf die Wirkungsweise und Nebenwirkungen geachtet werden.

Auch ist bei übermäßiger Anwendung die Gefahr einer Abhängigkeit gegeben. Aus diesem Grund sollten Nasensprays grundsätzlich nicht länger als ein bis zwei Wochen angewendet werden. Insbesondere Nasensprays mit den Wirkstoffen Oxymetazolin, Tramazolin und Xylometazolin schädigen bei längerer Nutzung die Nasenschleimhäute. Im Extremfall kann dies zum Absterben des Gewebes führen. Sobald die Nasenspray-Fläschchen geöffnet wurden ist die verkürzte Haltbarkeit zu beachten. Um eine Überdosierung zu vermeiden, sollte das Spray nicht kopfüber eingenommen werden.

Nasenspray-Arten

Meersalz:
Die Mischung aus einem speziellen Salz und Wasser ist unbedenklich. Durch das Meersalz Nasenspray werden die Atemwege befeuchtet und dadurch gleichzeitig die Abwehrkräfte gefördert. Bei stark verstopfter Nase führt der Wirkstoff Meersalz jedoch nicht zu einer Abschwellung. Die befeuchteten Schleimhäute empfinden aber viele als angenehm.

Panthenol:
Nasensprays mit dem künstlichen Wirkstoff Panthenol können auch unbedenklich angewendet werden. Die Einnahme sollte nur für einen kurzen Zeitraum erfolgen. Der Befreiungseffekt bei verstopfter Nase ist auch hier gering. Aber durch das Panthenol werden die Nasenschleimhäute gepflegt und dies unterstützt die Heilung.

Xylometazolinhydrochlorid:
Das Nasenspray mit dem Inhaltsstoff Xylometazolinhydrochlorid sorgt für Hilfe in Sekunden und die Nase schwillt sofort ab. Freies Atmen und ein erholsamer Schlaf sind das Ergebnis. Negativ wirkt sich der Wirkstoff bei längerer Anwendung auf die Nasenschleimhäute aus. Während einer Erkältung oder bei einer Ohrentzündung kann das Nasenspray maximal zwei Wochen benutzt werden. Anschließend sollte eine Absetzung erfolgen, sodass sich die Schleimhäute beruhigen können.

Cortison:
Insbesondere Allergiker greifen gern zu cortisonhaltigen Nasensprays. Durch Allergien ausgelöst, leiden Betroffene sehr oft über eine verstopfte Nasen. Das Cortison-Nasenspray beruhigt zentral die Nase. Allergiker wenden das Nasenspray meist über Monate an, ohne das es zu schädlichen Nebenwirkungen kommt.

Wer ganz auf Nasensprays verzichten möchte, kann sich selbst und rasch eine Kochsalzlösung herstellen - siehe auch: Nasenspülung als Alternative