Werbung

Treibhauseffekt

Allgemeine Informationen zum Treibhauseffekt

Nach dem die ersten Schäden an Bäumen in den Wäldern Mitteleuropas bereits Mitte der 70 ziger Jahre des letzten Jahrhunderts Jahre entdeckt wurden, sprach man in Deutschland erstmals 1980 vom Waldsterben. Anfangs schob man dieses Phänomen auf natürliche Boden- und Klimaveränderungen. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass die globale Erwärmung, verursacht von Menschen, für das Waldsterben verantwortlich ist. Zu einem Großteil (78 %) besteht die Luft aus Stickstoff und zu 21% aus Sauerstoff. Das restliche 1 Prozent bilden verschiedene Gase, wobei Kohlendioxid eigentlich nur einen geringen Anteil hat.

Mit dem weltweit steigenden Verbrauch von Energien wie Öl, Kohle und Gas erhöht sich auch der Kohlendioxidgehalt in der Luft. Da sich immer mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre angesammelt, gelingt es nicht mehr, dass in der Nacht die Wärme ausreichend zurückgestrahlt wird. Ein erheblicher Rest der von der Sonne am Tag ausgestrahlten Wärme bleibt also in der Atmosphäre zurück. So entsteht der sogenannte Treibhauseffekt. Die durchschnittliche Temperatur auf der Erde steigt an. Das Eis der Gletscher schmilzt. Die Klimazonen verändern und verschieben sich.

Durch den gestiegenen Kohlendioxidgehalt bilden sich auch Schwefel- und Salpetersäure in der Luft. Diese Säuren wiederum fallen als "saurer Regen" auf unsere Erde. Der ph-Wert des Regenwassers sollte im günstigen Fall bei ca. 5,8 liegen. Tatsächlich hat sich der ph-Wert mancherorts um das zehnfache verschlechtert. Durch den sauren Regen wird das Erdreich übersäuert. Die Folge davon ist das Waldsterben.

Aber vor allem der Wasserdampf spielt eine wichtige Rolle bei der Erwärmung der Erde und dem Treibhauseffekt. Wasserdampf ist ein natürliches Treibgas und bildet ebenso wie das Kohlendioxyd eine Schutzglocke gegen die Abstrahlung der Wärme ins Weltall. Es hat einen Anteil von ca. 60% am natürlichen Treibhauseffekt Die Konzentration von Wasserdampf hat sich im Vergleich zum Anstieg des Kohlenstoffdioxids nur unwesentlich verändert. Allerdings kann die erwärmte Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Durch die erhöhte Aufnahme an Wasserstoff verstärkt sich der Treibhauseffekt, der wiederum dem Wald schadet.

 


 

Zum Thema